Zielsetzung, Umsetzung und Planung
Als Maßnahmen zur Förderung und Verbesserung des Radverkehrs in Bad Bevensen gibt es laut Fahrradverkehrskonzept folgende Handlungsschwerpunkte:
- Sicherung und Aufwertung der wichtigsten Schülerrouten
- Öffnung/Freigabe von autonomen Netzabschnitten
- Schaffung eines einheitlichen Wegweisungssystems
- Qualitätsoffensive zur Bereitstellung anforderungsgerechter Abstellanlagen
Durch die Öffnung der Einbahnstraßen für den entgegengesetzten Radverkehr (Herbst 2006) und die flächendeckende Ausweisung von Tempo-30-Zonen im gesamten Stadtgebiet (Herbst 2006/Frühjahr 2007) wurden die Schülerrouten aufgewertet und sicherer.
Ergänzt wurden diese Maßnahmen durch die Öffnung einiger Sackgassen für Radfahrer und Fußgänger (Sommer 2006) und die zeitlich begrenzte Freigabe der Fußgängerzone für den Radverkehr.
In der Planung befindet sich der Radweg von Bad Bevensen zu den Ortsteilen Hesebeck /Röbbel. Die Planungskosten wurden in den Haushalt 2007 eingestellt. Ebenfalls im Rahmen dieser Planung ist vorgesehen, die Röbbeler Straße ab Hesebecker Straße stadtauswärts mit einer Fahrradfurt zu versehen bis zum Radwegsanfang. Sofern sich das Anlegen der Fahrradfurt als richtig erweist, sollen weitere Fahrradfurten an den nach Bad Bevensen reinführenden Kreis-/Landesstraßen folgen.
In der Einbahnstraße Krummer Arm wurde die Freigabe für Radfahrer in entgegengesetzter Richtung durch eine Fahrradfurt besonders deutlich von der Fahrbahn abgehoben, um das Fahrradfahren wegen der durch den parkenden Verkehr bedingten Fahrbahnenge deutlicher abzusichern.Mit der Beschilderung des Harz-Heide-Radfernweges im Stadtgebiet (2005) ist die Nutzung touristischer Potentiale zusammen mit der durchgreifenden Förderung des Innenstadtradverkehrs in sehr wirksamer Weise verbunden.
Für das Jahr 2008 sind vom Tourismuskreis Uelzen, dem die Stadt Bad Bevensen als Mitglied angehört, Mittel beantragt, um die gesamte Beschilderung der Fahrradrouten im Kreisgebiet einheitlich auf den neuesten Stand zu bringen. Die Bereitstellung anforderungsgerechter Abstellanlagen ist bereits 1996 erfolgt und wurde im Frühjahr 2000 mit 20 weiteren Fahrradboxen auf insgesamt 51 Boxen aufgestockt, die sehr gut belegt sind. Als besonderen Service können Bahnreisende mit Fahrrädern im Bahnhofsgebäude seit September 2007 neben der Gepäckauch eine Fahrradaufbewahrung nutzen. Zur Zeit untersuchen Mitglieder der Arbeitsgruppe „Fahrradfahren in Bad Bevensen“ den Innenstadtbereich auf geeignete und erforderliche weitere Abstellmöglichkeiten. Zur Jahresmitte soll ein entsprechender Vorschlag zur Umsetzung an den Bau-, Planungs- und Umweltausschuss weitergeleitet werden.